FAQ · Hochzeitsband aus München & Süddeutschland

Die Fragen, die ihr wirklich habt.

Ihr plant vermutlich zum ersten Mal eine Hochzeit. Wir spielen nicht zum ersten Mal auf einer. Deshalb hier die Fragen, die uns Brautpaare am häufigsten stellen.

01 — Musik & ProgrammWas gespielt wird

Können wir uns die Songs aussuchen?

Ja – und zwar in dem Maß, das euch guttut. Manche Paare schicken uns drei Songs und sagen „macht ihr“. Andere schicken eine Tabelle mit Spaltenüberschriften. Beides ist okay.

Was wir empfehlen: Sucht euch fünf bis zehn Songs aus, die euch wirklich wichtig sind, und eine kurze Liste mit dem, was ihr auf keinen Fall hören wollt. Den Rest lasst uns machen. Wir sehen den Abend von der Bühne aus und merken zwanzig Minuten früher als ihr, ob die Tanzfläche gerade einen Funk-Song braucht oder einen aus den Charts.

Was für Musik spielt ihr eigentlich?

Rock, Pop, Funk, Disco, Indie, Soul, Motown, House-Klassiker und 90s. Also: handgemachte Musik, bei der man nicht sitzen bleiben kann – und keine Version von „Atemlos“, die klingt, als hätte sie jemand gegen seinen Willen gelernt.

Spielt ihr auch Wunschsongs, die ihr noch nicht im Repertoire habt?

In der Regel ja. Wir fragen euch gleich zu Beginn, was für Songs euch wichtig sind und studieren auch gerne ein paar neue Songs ein – besonders, wenn es um euren Eröffnungstanz oder ein Lied mit Geschichte geht. Wir brauchen nur rechtzeitig Bescheid, idealerweise ein paar Wochen vorher, nicht am Vorabend um 23 Uhr per Sprachnachricht.

Was wir ehrlich sagen: Nicht jeder Song funktioniert live in Bandbesetzung. Wenn ein Titel zu 90 % aus Studioproduktion besteht, sagen wir das – und schlagen etwas vor, das die gleiche Stimmung erzeugt und auf einer Bühne tatsächlich funktioniert.

Spielt ihr bestimmte Songs auf Wunsch auch nicht?

Genau dafür gibt es die No-Go-Liste, und wir bitten sogar aktiv darum. Es gibt in jeder Familie ein Lied, das jemand nicht hören kann.

Schickt uns die Liste einfach mit. Sie wird eingehalten, auch wenn um halb zwei ein Trauzeuge etwas anderes ruft.

Welcher Song passt zu unserem Eröffnungstanz?

Der, bei dem ihr euch gemeinsam wohlfühlt. Das ist selten der klassische Walzer und fast nie der Song, den man wählt, weil er sich „für eine Hochzeit gehört“.

Drei praktische Hinweise:

  • Länge: Alles über dreieinhalb Minuten fühlt sich auf der Tanzfläche sehr lang an. Wir kürzen Songs auf Wunsch sauber.
  • Tempo: Ein mittleres Tempo ist einfacher zu tanzen als eine sehr langsame Ballade.
  • Ausstieg: Wir können nach eurem Tanz direkt in einen zweiten, schnelleren Song übergehen und die Gäste dazuholen – das nimmt viel Druck aus dem Moment.

Wenn ihr unsicher seid: Schickt uns zwei, drei Kandidaten, wir sagen euch, welcher live am besten trägt.

Spielt ihr auch zur Trauung und zum Sektempfang?

Ja. Wir denken den Tag in drei Kapiteln und passen die Besetzung an:

  • Trauung & Empfang – der leise Anfang: Duo oder kleines Ensemble, akustisch, zurückgenommen.
  • Dinner – die goldene Stunde: dezenter Groove im Hintergrund, laut genug zum Zuhören, leise genug für Tischgespräche.
  • Party – volle Tanzfläche: die ganze Band.

Ihr könnt alle drei buchen oder nur den Teil, für den ihr uns braucht. Der große Vorteil, wenn wir den ganzen Tag begleiten: Es gibt eine Band im Haus statt drei, der Ton passt durchgehend, und niemand baut mitten im Sektempfang eine PA auf.

Übernehmt ihr auch die Moderation?

Wir moderieren so viel, wie der Abend braucht – Ansagen, Übergänge, das Einsammeln der Gäste vor dem Eröffnungstanz. Was wir nicht machen: Spiele mit Klopapier, Publikumsanimation mit Trillerpfeife und Sätze wie „Und jetzt alle mal die Hände hoch!“

Wenn ihr eine echte Moderation für das Programm wollt (Reden, Spiele, Ablauf), macht das meist eure Traurednerin, ein Freund oder eure Hochzeitsplanerin besser. Wir stimmen uns gerne mit ihnen ab und stellen für Reden ein Mikrofon.

02 — Ablauf, Technik & LocationWie das praktisch läuft

Wie lange spielt ihr?

Das kommt ganz auf euch an. Ein typischer Partyabend besteht bei uns aus zwei bis drei Sets à ca. 45–60 Minuten, verteilt über den Abend. Dazu kommt auf Wunsch die Musik zur Trauung, zum Empfang und zum Dinner.

Wenn die Tanzfläche um zwei Uhr noch voll ist, verlängern wir gerne – das klären wir vorher, damit niemand mitten in der Nacht über Geld reden muss.

Wann macht ihr Pause – und was läuft dann?

Zwischen den Sets, und wir legen die Pausen dahin, wo der Abend sie ohnehin hat: Anschnitt der Torte, Reden, Feuerwerk, Mitternachtssnack. In den Pausen läuft durchgehend Musik über unsere Anlage – eure Lieblingsplaylisten, keine Stille, kein abrupter Stimmungsabbruch.

Wenn ihr zusätzlich einen DJ habt, stimmen wir uns mit ihm ab. Das funktioniert gut, solange man vorher miteinander spricht.

Wie viel Platz braucht ihr?

Für die volle Bandbesetzung sind ca. 8 × 4 Meter ideal. Es geht auch enger – wir haben schon in Scheunen, Gewölbekellern und auf Bergterrassen gespielt, wo „Bühne“ eher ein Vorschlag war.

Für die kleine Besetzung zur Trauung oder zum Dinner reichen wenige Quadratmeter. Eine Bühne ist schön, aber kein Muss. Wichtiger ist, dass die Fläche eben, trocken und überdacht ist, ausreichend Stromanschlüsse hat und die Tanzfläche direkt davor liegt.

Was braucht ihr an Strom und Technik?

Wir können unsere komplette Ton- und Lichttechnik selbst mitbringen (wenn vor Ort nicht vorhanden), abgestimmt auf die Größe eurer Feier. Ihr braucht nichts zu mieten.

Von der Location brauchen wir im Wesentlichen: zwei getrennt abgesicherte 230-V-Stromkreise in Bühnennähe, einen Zugang, durch den man Boxen tragen kann, und eine Parkmöglichkeit zum Ausladen. Wenn eure Location eine eigene Anlage oder einen Haustechniker hat, klären wir das direkt mit ihm – schickt uns einfach den Kontakt.

Wie lange dauern Auf- und Abbau?

Wir sind in der Regel rund zwei Stunden vor dem ersten Ton da, brauchen etwa eine Stunde für Aufbau und Soundcheck und danach noch etwas Zeit, um uns umzuziehen.

Wichtig für eure Planung: Der Soundcheck sollte vor Ankunft der Gäste stattfinden. Niemand will beim Sektempfang hören, wie ein Schlagzeug einzeln abgenommen wird. Sagt uns einfach, wann die ersten Gäste kommen – wir richten uns danach.

Der Abbau dauert etwa eine Stunde und passiert leise, während ihr euch verabschiedet.

Ist eine Live-Band nicht zu laut?

Eine gute Band ist so laut, wie der Moment es verlangt – und keinen Dezibel lauter. Beim Dinner soll man sich am Tisch unterhalten können, um Mitternacht darf es drücken.

Zwei Dinge solltet ihr vorher mit eurer Location klären: ob es einen Lautstärkebegrenzer (Limiter) gibt und bis wann gespielt werden darf. Beides ist völlig handhabbar – aber besser, man weiß es vier Monate vorher als um 22 Uhr.

Und wenn wir draußen feiern?

Machen wir gerne. Eine Bedingung: Die Bühnenfläche muss überdacht sein – Zelt, Pavillon, Vordach. Instrumente und Technik vertragen Sonne mäßig und Regen gar nicht.

Ansonsten gilt: Plant für draußen immer einen Plan B ein.

Was passiert, wenn jemand von euch krank wird?

Dann spielen wir trotzdem. Wir arbeiten mit einem festen Kreis an eingespielten Ersatzmusikern, die unser Programm kennen – das ist der Vorteil daran, aus einer aktiven Musikszene zu kommen.

Technik ist doppelt vorhanden, wo es darauf ankommt. Eure Hochzeit findet einmal statt; wir planen entsprechend.

03 — Kosten & BuchungWas es kostet und wie es weitergeht

Was kostet eine Hochzeitsband?

Ehrliche Antwort: Es kommt darauf an – aber nicht so, wie das sonst gemeint ist. Der Preis hängt an vier Dingen:

  • Besetzungsgröße – Duo zur Trauung oder volle Band für die Party
  • Umfang – nur Party oder der ganze Tag von der Trauung an
  • Anfahrt und Übernachtung – München, Allgäu oder Nordschweiz
  • Technikbedarf – 60 Gäste im Gewölbekeller oder 180 im Festzelt

Was ihr als Orientierung wissen solltet: Eine professionelle Live-Band mit eigener Technik beginnt in Deutschland realistisch im vierstelligen Bereich. Wer deutlich darunter anbietet, spart an etwas – meistens an der Technik oder an der Erfahrung.

Wir machen euch nach eurer Anfrage ein konkretes, vollständiges Angebot. Ohne Zusatzposten, die später auftauchen. Anfrage stellen.

Band oder DJ – was sollen wir nehmen?

Wir sind hier offensichtlich befangen, deshalb so fair wie möglich:

Ein guter DJ hat jeden Song der Welt dabei, braucht wenig Platz und spielt ohne Pause bis fünf Uhr morgens. Wenn eure Gäste sehr unterschiedliche Musikgeschmäcker haben und die Nacht sehr lang werden soll, ist das ein starkes Argument.

Eine Live-Band erzeugt etwas, das eine Playlist nicht kann: Menschen, die sichtbar Musik machen, reagieren auf den Raum. Der Moment, in dem eine Bläserlinie einsetzt und die Tanzfläche kippt, entsteht nicht durch einen Regler.

Die häufigste und beste Lösung: beides. Band für den Kern des Abends, DJ für danach. Das kombinieren wir regelmäßig und stimmen uns mit dem DJ ab.

Wie früh sollten wir buchen?

Für Samstage zwischen Mai und September: so früh wie möglich, gerne 9–15 Monate vorher. Diese Termine sind zuerst weg – bei uns wie bei allen anderen.

Für alles andere lohnt sich eine Anfrage fast immer, auch kurzfristig. Fragt einfach an; wenn wir nicht können, sagen wir es sofort und empfehlen euch jemand anders, wenn möglich.

Wo spielt ihr? Kommt ihr auch zu uns?

Wir sitzen in München, Freiburg und Basel und spielen im gesamten süddeutschen Raum sowie in der Nordschweiz – also München und Umland, Tegernsee, Allgäu, Bodensee, Schwarzwald, Stuttgart, Frankfurt und Mainz sowie die Regionen Basel, Bern, Graubünden, St. Gallen und Zürich.

Weiter weg? Fragt trotzdem. Bei längeren Anfahrten kommen Fahrtkosten und in der Regel Übernachtungen dazu – das steht transparent im Angebot.

Können wir euch vorher live erleben?

Hochzeiten sind private Feiern, da können wir euch schlecht dazustellen. Was wir stattdessen anbieten:

  • Ungeschnittene Live-Videos auf der Startseite – Soft Set und Party Set, damit ihr beide Seiten hört.
  • Ein Videocall oder ein Kaffee, bevor ihr euch entscheidet. Ihr bucht schließlich nicht nur Musik, sondern Menschen, die zwölf Stunden auf eurer Hochzeit sind.
  • Wenn wir einen öffentlichen Auftritt haben, sagen wir euch gerne Bescheid.
Wie läuft die Buchung ab?

Unaufgeregt, in vier Schritten:

  • 1. Anfrage – über das Formular oder per Mail an hallo@olicitas.de. Datum, Location, ungefähre Gästezahl reichen fürs Erste.
  • 2. Erste Einschätzung – meist innerhalb von 48 Stunden. Ihr erfahrt, ob euer Termin frei ist, und bekommt eine grobe Preisspanne, damit ihr planen könnt.
  • 3. Kennenlernen & Detailgespräch – Videocall oder Kaffee. Hier klären wir Ablauf, Besetzung, Technik und alles, was den Preis wirklich bestimmt.
  • 4. Angebot & Vertrag – danach bekommt ihr das verbindliche Angebot und den Vertrag, schriftlich und mit allem Wichtigen. Anschließend hört ihr erst mal wenig von uns, bis wir uns ein paar Wochen vor der Hochzeit zum Ablauf melden.
Arbeitet ihr mit Hochzeitsplanerinnen und Locations zusammen?

Ständig und gerne. Für Planerinnen und Eventverantwortliche ist eine Band vor allem eines: ein Risiko, das ihnen zugerechnet wird, wenn etwas schiefgeht. Deshalb halten wir uns an Zeitpläne, sind erreichbar, liefern Technical Rider und Unterlagen ohne dreimaliges Nachfragen und bauen leise ab.

Wenn ihr eine Location oder Agentur seid und uns kennenlernen wollt: hallo@olicitas.de.

Wer seid ihr eigentlich?

Ein paar Freunde, die seit Jahren zusammen Musik machen – teils mit Abschlüssen internationaler Musikhochschulen, teils mit Berufen daneben, die von Spitzengastronomie bis Business Development in namhaften Unternehmen reichen.

Klingt nach einem seltsamen Lebenslauf für eine Band. Ist es auch. Es bedeutet aber: Wir wissen, wie ein Abend mit vielen Gästen funktioniert, wir kennen den Unterschied zwischen einem Zeitplan und einem Wunsch, und wir haben Spaß dabei. Das ist ansteckend – und genau das ist der Punkt.

Mehr über uns steht auf der Startseite.

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